Immobilienbewertung
Wertanalyse für Wohn- und Geschäftshäuser: Was den Wert bestimmt
Fundierte Einschätzung für gemischt genutzte Immobilien mit Wohn- und Gewerbeanteil
Wohn- und Geschäftshäuser vereinen zwei unterschiedliche Ertragslogiken unter einem Dach: die vergleichsweise stabile Wohnraummiete und die renditestärkere, aber risikobehaftetere Gewerbemiete. Diese Mischnutzung erfordert eine differenzierte Betrachtung beider Mietniveaus und ihrer jeweiligen Vertragslaufzeiten.
Wir bewerten Ihr Wohn- und Geschäftshaus mit Blick auf die Gesamtertragskraft und die unterschiedlichen Risikoprofile der Nutzungsarten.
Orientierung
Was den Wert Ihres Wohn- und Geschäftshauses bestimmt
- Nutzungsmix: Verhältnis von Wohn- zu Gewerbefläche und deren jeweiliger Ertragsbeitrag
- Mietniveaus: unterschiedliche Miethöhen und Marktmieten für Wohn- und Gewerbeeinheiten
- Mietvertragsstruktur: Laufzeiten und Kündigungsfristen der gewerblichen Mieter im Vergleich zum Wohnraummietrecht
- Lage: Erdgeschosslage mit Passantenfrequenz für Gewerbe, ruhigere Obergeschosse für Wohnnutzung
- Bau- und Modernisierungszustand: separater Sanierungsbedarf für Wohn- und Gewerbeflächen
- Leerstandsrisiko: unterschiedliche Vermietungsdynamik zwischen Wohn- und Gewerbeeinheiten
- Marktumfeld: regionale Kaufpreisfaktoren für Mischobjekte im Vergleich zu reinen Wohn- oder Gewerbeimmobilien
Unsere Leistung
So ermitteln wir den Wert
Datenaufnahme
Wir erfassen den Nutzungsmix, sämtliche Miet- und Pachtverträge sowie den baulichen Zustand von Wohn- und Gewerbeflächen getrennt.
Differenziertes Ertragswertverfahren
Wir bewerten die Erträge aus Wohnen und Gewerbe separat und führen sie unter Berücksichtigung der jeweiligen Risikoprofile zu einem Gesamtwert zusammen.
Ergebnis und Beratung
Sie erhalten eine transparente Analyse, die aufzeigt, welcher Nutzungsanteil den Wert Ihres Hauses maßgeblich trägt und wo Optimierungspotenzial besteht.
Fragen & Antworten
Häufige Fragen zur Wertanalyse Wohn- und Geschäftshaus
Wie wird ein Wohn- und Geschäftshaus bewertet?
Auch hier gilt das Ertragswertverfahren, jedoch werden die Erträge aus Wohn- und Gewerbeflächen getrennt betrachtet und mit jeweils passenden Vervielfältigern und Risikozuschlägen bewertet, bevor sie zu einem Gesamtwert zusammengeführt werden.
Warum wird zwischen Wohn- und Gewerbemiete unterschieden?
Wohnraummieten unterliegen dem Mieterschutz und gelten als besonders stabil, während Gewerbemieten höhere Erträge, aber auch ein höheres Ausfall- und Leerstandsrisiko mit sich bringen. Beides erfordert eine getrennte Risikobewertung.
Steigert ein hoher Gewerbeanteil grundsätzlich den Wert?
Nicht automatisch. Ein hoher Gewerbeanteil kann die Rendite steigern, erhöht aber auch die Abhängigkeit von der Bonität einzelner Mieter und dem Vermietungsrisiko bei Mieterwechsel.
Wie wirkt sich die Erdgeschosslage auf den Wert aus?
Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss mit guter Sichtbarkeit und Passantenfrequenz erzielen häufig deutlich höhere Mieten als vergleichbare Flächen in rückwärtiger Lage, was sich direkt auf den Gesamtertrag auswirkt.
Berücksichtigen Sie auch den unterschiedlichen Sanierungsbedarf von Wohn- und Gewerbeflächen?
Ja, wir erfassen den baulichen Zustand beider Nutzungsbereiche getrennt, da Modernisierungsanforderungen und -kosten für Wohn- und Gewerbeflächen oft erheblich voneinander abweichen.
Nächster Schritt
Lassen Sie Ihr Wohn- und Geschäftshaus bewerten
Diskrete, differenzierte Werteinschätzung für Ihre gemischt genutzte Immobilie.
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